Critical Thinking

Die meisten Menschen würden sagen, dass die auf der Hut sind und nicht alles glauben was ihnen jemand erzählt. Meist ist dies aber nur inhaltlich der Fall, man interpretiert die Aussagen eines anderen intuitiv. Was uns die Schule oder Universität leider nicht lehr ist die Argumente des Gegenüber zu analysieren und ihre Absicht zu durchschauen um darauf angepasst reagieren zu können. Die Bildung lehrt uns kein Critical Thinking

Mir ist das tatsächlich erst 2021 durch die bekannte Situation klar geworden, so dass ich mich intensiver mit dem Thema Critical Thinking auseinander gesetzt habe durch Video-Kurse und Bücher. Leider viel zu spät, diese Fähigkeit sollte man als Kind bereits lernen, dann hätte man es vermutlich viel leichter im Leben um Manipulation zu erkennen und zu umschiffen. 

Anbei ein paar Buch-Empfehlungen zum Thema, die ich gelesen habe und die mir zugesagt haben (Links zu Amazon):

In diesen Büchern lernt man

  • Struktur von Argumenten, Conclusion, Prämissen, Annahmen
  • Reasoning und Logik, deduktives Argumentieren
  • Beobachtung, Induktives Argumentieren
  • Abduction, Theorien, Hypothesen, echtes Evidenz-basiertes wissenschaftliches Denken, Korrelation und Kausalität
  • Kognitive Biases

Diese Dinge sollten eigentlich in der Schule gelehrt werden, nicht dass man sie mit über 50 lernt, eigentlich dramatisch. Die Fähigkeit Argumente zu zerlegen, fehlende oder falsche Prämissen und Annahmen identifizieren zu können und Argumentation von Rhetorik zu unterscheiden, sind eigentlich Basis-Fähigkeiten die man benötigt um im Leben erfolgreich zu werden und Fehl-Entscheidungen zu vermieden.

Den Katalog von Biases im Buch von Rolf Dobelli, sollte man z.B. jedes Jahr wieder durchlesen. Weil es zu lesen und zu erkennen ist eine Sache, aber diese Erkenntnisse in der Realität (von der wir ja wissen, dass wir von ihr umzingelt sind) ist gar nicht so einfach. Meist erkennt man erst im Nachhinein, dass man in einer Situation einem solchen Bias oder argumentativen Trick aufgesessen ist. Hier hilft wohl nur Übung und eben möglichst früh sich damit zu beschäftigen. Wie es so schön heisst

Es ist nie zu spät aber selten zu früh

Sobald man Critical Thinking gelernt hat und quasi “erleuchtet” wurde, geht man plötzlich viel aufmerksamer durch die Welt. Man sollte aber darauf achten dadurch in Negativität abzugleiten sondern weiterhin positiv zu denken nur eben aufmerksamer. 
Ein schönes Beispiel ist mir kürzlich untergekommen. Zusammen mit der Europawahl gibt es hier lokal auch eine kleine Volksabstimmung zum umstrittenen (im klassischen Sinne) Thema Windenergieanlagen. So wie oft ist man für erneuerbare Energien, nur nicht vor der eigenen Haustür. Aber um die inhaltliche Seite soll es hier nicht gehen. 
Nun habe ich in meinem Briefkasten ein Flugblatt gefunden, wo offensichtlich die Gegner des Vorhabens Argumente bringen um die Wähler zu überzeugen gegen die Ausweisung von Flächen zu stimmen. Ein valides Unterfangen, das einer gute Argumentation bedarf. 

Als ich also das Flugblatt so las, ist bei mir das Critical Thinking angesprungen und folgendes ist mir dabei aufgefallen:

  • Das Bild mit den für Windkraftanlagen ausgewiesenen Flächen ist in den offiziellen städtischen Unterlagen grün markiert, im Flugblatt rot. D.h. der eine will es positiv, der andere negativ erscheinen lassen.
  • Es wurden insgesamt 11 Argumente aufgezählt, was schon viel zu viel ist, Wlad würde das horizontale Argumentation nennen. Also viele Argumente zu bringen, diese aber nicht in der tiefe auszuführen. Dies ist die falsche Strategie für das Überzeugen, vertikale Argumentation wäre besser, also sich auf wenige aber gut ausgearbeitete Argumente zu konzentrieren als den Leser vielen schwachen Argumenten zu erschlagen.
  • Dann war das erste Argument ein sehr schwaches Argument, es geht um die “Industralisierung des Waldes”, ein ziemlich obskuren Begriff, der ohne Erklärung den meisten wahrscheinlich eher nichts sagt. Ich würde dabei eher an die industrielle Holzbewirtschaftung denken, statt dass man einige Windräder im Wald aufbaut. 
    Dieses Vorgehen ist auch wieder nicht optimal, man sollte mit dem besten Argument beginnen um die Leser zu überzeugen, nicht mit einem so schwachen Argument. 
  • Das eigentlich starke Argument für die Bürger, der potentielle Wertverlust der Immobilien “in der Nähe” der Windräder wurde erst mittendrin erwähnt, wobei Nähe relativ ist, da diese ja genau deshalb mitten im Wald mit genügend Abstand stehen, aber dieses potentielle Gegenargument wird erst gar nicht erwähnt bzw. entkräftet. Damit fehlt das Rebuttal. Das Rebuttal wäre eine wichtige Komponente einer guten Argumentation am Ende.
  • Es werden zwar kurz viele Argumente ausgebreitet aber nicht in der Tiefe begründet. Das ist natürlich auf einem Flugblatt schwer zu realisieren, aber so fehlen Quellen und Fakten, die dem Leser die Argumente plausibler machen würden.
  • Dann viele der Argumente enthalten implizite fehlende Prämissen, die gewissermassen als bekannt unterstellt werden, die aber nicht selbstverständlich sind. Damit wirken die Argumente für den aufmerksamen kritischen Leser sofort manipulativ, was sie wohl auch sein sollen. Aber mir ist das durch die Beschäftigung mit dem Thema Critical Thinking sofort aufgefallen und zwar äusserst negativ. 
  • Abgeschlossen wird das Flugblatt mit einem Appell, natürlich nicht zustimmen, kombiniert mit einem Bild der möglichen Größenverhältnisse von einem Windrad zum Stuttgarter Fernsehturm und Ulmer Münster, Gebäude mit denen sicher der lokale Bürger durchaus auskennt. 
    Aber es fehlen wieder die Fakten, soll den überhaupt ein so grosses Windrad auf diesen Flächen gebaut werden, oder vielleicht doch viel kleinere? Wo steht das denn? Wieder extreme implizite Annahmen, die nicht belegt werden. 

Kurzum ein solches argumentatives Flugblatt wird bei achtlosen und leicht beeinflussbaren Lesern vielleicht seine Wirkung entfalten, aber bei kritischen Denkern eher das Gegenteil bewirken. 

Aber das ist genau so wie die Welt heute tickt, man bemüht sich gar nicht erst den mündigen kritischen Bürger mit guten vollständigen Argumenten zu überzeugen, sondern man konzentriert sich auf manipulative Rhetorik, welche die Emotionen von Bürgern anzusprechen, die man noch wie kleine Kinder behandelt. Tagesschau-Niveau, statt lange ausführliche Diskussionen, TikTok-Minuten-Beiträge, statt 1,5h Videos.

Aber nicht mit mir, nie mehr, Critical Thinking hat mich weiter gebracht auf eine neue Stufe der persönlichen Entwicklung und das empfehle ich auch jedem, der diesen Post lesen sollte. Viel Erkenntnis daraus!

Corona-Staatsterror in Deutschland

Wir müssen reden. Aber zuerst Kontext, ich bin kein Impfgegner nur rational um das klarzustellen. Was momentan in Deutschland, Österreich oder auch im Rest Europas und der Welt passiert ist echt krass. Ich spreche über die Diskriminierung der “Ungeimpften”. Ich bin sprachlos ob der absichtsvollen gesellschaftlichen Spaltung die jetzt von der Politik in voller Absicht vorangetrieben wird. 

Daher erst einmal ein Schritt zurück zu den Fakten. Nun bin ich kein Mediziner und habe mich bis November 2021 auch nicht zu sehr mit COVID-19, der Impfung etc. beschäftigt. Im Gegenteil, ich war der Meinung Impfen macht Sinn und habe durchaus dafür argumentiert. Und es ist völlig klar dass die Medizin dazulernt, erst war nicht klar, dass geimpfte auch Überträger des Virus sein können oder selbst auch krank werden können (sog. Impfdurchbrüche, welche Formulierung, die sagt, dass der Impfstoff nicht die Wirksamkeit hat die behauptet wurde). Oder dass die Wirksamkeit geringer ist und in kurzer Zeit abnimmt. Man kann niemand einen Vorwurf machen, dass Entscheidungen getroffen wurden ohne diese Erkenntnisse, die vielleicht die eine oder andere Maßnahme nachträglich nicht mehr so sinnvoll erscheinen lassen. Alles ok.

So hat sich auch die Argumentation natürlich immer wieder gewandelt, erst dachte man, wenn es erst den Impfstoff gibt, dann kann man sich aus dem Problem raus-impfen. Jetzt weiss man das wird nicht funktionieren, da die Immunität abnimmt und der Virus wie ein Grippevirus auch eben mutiert und sich dagegen wehrt. 

Dann ging es darum, dass man möglichst alle impft um die Risikogruppen zu schützen und jetzt ist das argument, dass sich alle impfen lassen müssen um wieder die Überlastung der Kliniken zu verhindern. Und keine Frage dieses Argument ist valide, ich möchte in keine Weise die Fakten ignorieren, dass die COVID-Stationen überlastet sind und Patienten verlegt werden müssen. 

Die Frage ist nur, berechtigt das den Staat eine Impfpflicht gesetzlich zu beschliessen? Dafür muss man erst einmal bei den Ungeimpften zwei Gruppen unterscheiden, zum einen die einen triftigen Grund haben und die, welche aus irgendwelchen diffusen und wirren Gedanken die Impfung einfach grundsätzlich ablehnen. Leider ist die zweite Gruppe größer und das ist auch die Gruppe auf die die Politik abzielt. Leider wird damit die erste Gruppe mit ausgekehrt. In dieser ersten Gruppe muss man auch wieder zwei Teile unterscheiden, nämlich die, welche vom Arzt eine Bescheinigung bekommen, die Ihnen eine Ausnahme offiziell bestätigt. Diese haben i.d.R. keine Probleme, ausser dass sie ihren Bescheid vermutlich bei jedem Betreten eines Ladens vorzeigen müssen. Vermutlich auch nicht lustig.

Dann gibt es da den Teil, der sich sehr gut informiert und viele Gedanken macht ob er sich impfen soll oder nicht und der konkrete Zweifel hat ob das Risiko einer Impfung höher ist als das Risiko einer Infektion. Ich vermute diese Gruppe ist die kleinere, da sich wenig Leute tatsächlich so intensiv mit der medizinischen Sachlage beschäftigen, genauso wie sich relativ wenige Leute finanzielles Wissen aneignen um selbst am Kapitalmarkt zu investieren (man verzeihe mir diesen Vergleich).

Um es klar zu sagen, mir geht es um die Rechte dieser kleinen Gruppe. Ich möchte mich nicht für die Spinner verkämpfen, die esoterische Argumente um sich werfen und mit Pseudo-Fakten jonglieren. Eine Impfpflicht trifft leider auch diese Personen, die sich aus guten Gründen gegen eine Impfung entschieden haben. Dazu gehören sicherlich Personen mit besonderen Erkrankungen, Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch oder Kinder selbst (bzw. deren Eltern). 

ich denke der Staat hat kein Recht diese Gruppe zur Impfung zu zwingen, egal wie schlimm die Lage ist. Hier wird das “Kind mit dem Bade ausgeschüttet”. Bzw. die Sorgen dieser Personen werden von der Politik in keiner Weise ernstgenommen. Man stempelt einfach alle Ungeimpften als Spinner ab, die gezwungen werden müssen, weil sie uneinsichtig sind. Vielleicht sind einige dieser Personen einfach viel einsichtiger als ein Politiker, der das Ganze von einer sehr hohen generellen Warte aus sieht und nicht in die Details schaut. 

Leider ist es auch nicht einfach die Parteien zu trennen und daher versucht man es gar nicht und kämmt einfach drüber. Schaut man auf Youtube und anderen Social Media Plattformen, so gibt es tatsächlich viele Beiträge der Gruppe esoterischen Spinner und man muss schon genau suchen bis man die rationalen Beiträge und Aktoren findet, welche vernünftige Argumente und ein fachlich fundiertes Wissen zu dem Thema in durchaus kritischem Bereich beitragen. Aber diese gibt es, Ärzte, Wissenschaftler und auch Nicht-Fachleute, die überzeugende Argumente bringen um die Situation etwas differenzierter zu beurteilen. Leider werden auch diese einfach mit-gemobbt einfach weil jeder der kritisch zu den Corona-Impfungen steht, gleich behandelt wird ohne Ansehen des Inhalts. Aber wie immer, auf den Inhalt kommt es eben an!

Warum werden diese Fachleute einfach mit-diskreditiert? Weil es so viele andere Schwachsinns-Kritik-Beiträge gibt und die Stimmung so aufgeheizt und irrational geworden ist, dass sich niemand mehr die Mühe macht zu unterscheiden und sich die “gegnerischen” Argumente im Detail anzuschauen. Nur Populismus hier und Agitation da. Eben eine Spaltung der Gesellschaft, wie in den USA des Donald Trump (glücklicherweise überstanden). 

Hier ein paar Beispiele:

  • Dr. Med. Dirk Wiechert: https://www.youtube.com/c/DrmedDirkWiechert
  • Dr. Schiedel: https://www.youtube.com/channel/UCxzvS-HbJ7lVzvECnZRS87w/playlists
  • Dr. Med. Ralf Kirkamm: https://www.youtube.com/c/DrmedRalfKirkamm
  • https://www.youtube.com/channel/UCSiFC1DCXr3p1YDzyu9rogA

  • Und Sahra Wagenknecht von den Linken, so schwer es mir fällt, sie hat in diesem Punkt leider auch sehr sehr recht: https://www.youtube.com/channel/UCPH3ZPeqWqRVZ_ef4vOZgSw
  • Und sehr lustig übrigens, Nikolai Binner (Comedian): https://www.youtube.com/c/NikolaiBinner

und viele andere mehr, denen man nicht nachsagen kann, sie wären inkompetent oder würden versuchen die Leute zu verwirren oder gar vom Impfen abzubringen. Darum geht es nämlich nicht. Es geht nicht um Impfgegnerschaft. Personen als Impfgegner zu bezeichnen ist nur ein Diffamierungsversuch um von Argumenten abzulenken. Professoren, Ärzte zu diffamieren nur weil sie eine kritisches Statement sachlich von sich zu geben, das ist anti-demokratisch. Nicht Ungeimpfte im Allgemeinen sind asozial, sondern wie mit der Diskussionskultur zu diesem Thema umgegangen wird, das ist asozial.

Man kann einige Argumente, insb. die Überbelegung der Kliniken durch viele Fälle von Ungeimpften Corona-Erkrankten nicht weg diskutieren, das ist ein sehr ernstes Thema. Aber dass die Politik nicht anderes einfällt als mit einer Impfpflicht in höchst undemonkratischer Weise einfach durch puren Zwang das Problem zu lösen, das ist m.E. nicht akzeptabel. Ja in demokratischer Weise könnte eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung dafür sein eine Impfpflicht einzuführen, aber das macht es eben immer noch nicht rechtens. Denn hier geht es um die körperliche Unversehrtheit und die steht im Grundgesetz. 

Daher möchte ich auf diese Petition hinweisen um diese Gesetzesvorschlag zu stoppen:

Petition: https://chng.it/4WHQVZCKgZ

Es ist keine Petition gegen Impfen, sondern gegen einen Impfzwang, wohlgemerkt und noch einmal wiederholt. 

Nicht jede Situation rechtfertigt jedes Mittel. Was momentan politisch durchgesetzt wird unter dem Deckmantel des Corona-Schutzes ist grenzwertig. Wir werden vermutlich so oder so erst richtig Ruhe haben, wenn mehr als 60 – 80% aller Menschen irgendwann ihre Corona-Infektion hinter sich haben, genau so wie bei der Grippe und sie wird auch bleiben für immer. Ich denke das ist äusserst logisch und bedarf keiner Hellseherei. 

Nur müssen wir auch weiter in diesem Land leben und in dieser Gesellschaft und daher sollten wir jetzt nicht dieses Zusammenleben ohne triftigen medizinischen Grund zerstören. Denn wie gesagt auch Geimpfte verbreiten den Virus genau wie die Ungeimpften. Also sitzen wir im selben Boot und sollten uns nicht durch die Politik auseinander dividieren lassen. 

In diesem Sinne und übrigens ich bin geimpft, auf eine entspannte bessere Zukunft!

 

Outside-Invest Website and Blog

Based on my last article New Youtube-Channel Outside-Invest it is clear that such a channel also needs a web site. And as the video description is pretty terse, it makes sense to have a web site and blog where more details and links can be shared. 

Well so, welcome to the new Outside-invest website https://www.outside-invest.de with the same visual look and feel as the channel. The website includes an about page, more details on the motivation and channel intro and a list of social media channel besides Youtube: Pinterest and Twitter at the moment. Furthermore there is also space for having references to other blogs that I listen or watch. I think that is also important because I want to cite or refer to other channels for more detailed videos that I do not provide. We’re not in the self-marketing business overall.

A bit of disclosure for the material used there, the nice free background is from https://www.pexels.com/. On the story why the Youtube channel and this website has been  started, can be found, of course on the website, in https://www.outside-invest.de/about/.

New Youtube-Channel Outside-Invest

All the thing I ever did in life as a profession had been super interesting, be it IT management, IIoT, IT security or innovation management. But even when I worked in my own “startup” until 2015, I effectively was not working for myself but for a company, and be it mine. In the end in my own company, I’d been responsible for research and development and all kinds of technical functions but not for finance, that was the only area I kept my nose and fingers out. I though other would be better suited to do this area and I should stick to my business, which is technology. 

Rich dad poor dad
That was until last year, when I got the book “Rich Dad Poor Dad” from Robert Kiyosaki as a gift. Surely one thinks that this is yet another book from an American author that repeats one simple message over and over again to fill 200 pages of paper. While to a certain extend this is true of course, this book literally changed my life!

For the first time I got aware of the rat race I’m in as an employee of a company, be it my own or a renown big one as today. In the end one works the full 40 hours and much more before I started looking at work-life balance and looks forward for the next vacation time or weekend, just as everyone else does, right?

Having a good job, a decent house this is the way so many employees spend their life without looking at their own business and without trying to get out of that rat race seriously. Well when reading this book I realised how much I fit in this picture and that it is time to change something fundamentally. That doesn’t necessarily means not working at a good company as I do today. But it means also looking into my financial situation and how I can improve in order to at least work less at some time, even when being financially free seems very far away at the moment.

So I started to look seriously into the topic of financial education for myself and as always I tend to do such learning with very much energy and dedication, just like the other topics like security before. So one year I was thoroughly learning about finance, investing and real estate using books, youtube videos and blogs. 

Finally I was knowledgable enough to notice missing topics on youtube in the income investor community and I was doing investments that are absolutely not common to that investors do after short time. So the next phase starts, that I can myself start to publish content about finance and investment that bring value to the community and not just consume information.

outside-investThat is why I now started in September 2020 my own Youtube channel, called “outside-invest” a new channel for income investors. A new adventure and opportunity to learn how to create videos that provide value beyond company-inside videos in IT security. The introduction video provides details about motivation and what can be expected from the channel. The plan is of course to provide regularly new videos, though not weekly, regarding investment topics and systematic summaries of financial concepts. I do not intend to duplicate other content of other channels, that provide deep analytics of single stocks or funds. I leave this to the experts in the finance industry. But what I think i can provide is summarising and systematically present certain concepts as I learn them. And second transfer knowledge from areas outside of finance into the area and thus contribute to a broader understanding, such as in the first video about risk management.

Note, that the videos are currently in German but the slides display are at least partially in English.

Please feel free to watch the videos and don’t forget that even a new channel can be subscribed, you know that means the world to me! 

See you there on Youtube, on the inside-invest channel for income investors!

Books, that shape the thinking

Since last year, I’ve read plenty of books on the topic of innovation management, startups and business models. Among them classics like Eric Ries’ lean startup or the innovation dilemma from Clayton Christensen. Good basics, no doubt, but the books that really impressed me to the level that I can say they are pieces of literature that change the way one thinks are the following:

The book from Alberto Savoia (ex-Google “innovation agitator”) THE book about pretotyping. Pretotyping is the concept to validate that one builds the right “it” (e.g. product or service) before thinking and spending a lot of time, money and effort in defining how to build the product (building it right). All too often we start by building a prototype of a product and then try to verify it in the market. But even building a prototype is sometimes quite some effort, especially in bigger corporations. Pretotyping tries to make the validation of product-market fit before building a prototype with minimal cost (metric dollar to data, $TD), minimal time (hours to data, HTD) and minimal effort (distance to data, DTD). Alberto presents some, after you’ve heard it, obvious tools like market engagement hypothesis (MEH), XYZ hypothesis, hypozooming and the importance of collecting your own data (YODA). A must read, valuable for each innovator from the first to the last page! If I’d only had read this book before delving into the world of startup.

The small cross-industry innovation book is more a collection of pointer to ideas and lots of example of how to translate concepts that are established in one domain or part of an industry into a seemingly completely unrelated other industry. This is something that I already did several times in my life, so this book was a late confirmation that this type of innovation is really a very valid and relevant one and not just a dump tactical technique. 
Especially in industries, like manufacturing, that seem years behind other areas of IT, this is a very interesting source of innovation. I do think though that it requires a extremely open mind and is not easy, if one is deeply involved in a domain. Being an expert, say in manufacturing or logistics, probably makes it very hard to recognize that there are shortcoming in areas that you take for granted, that have long been solved in other domains. 

Finally the best, Simon Wardley with his wardley maps. Not yet a book, only a series of online blog articles but probably the most significant contribution to thinking about and visualizing strategy, that I’ve ever seen. He thinks so differently but sharp like a knife, that you have to be alert when reading the articles every minute, in order not to miss one of the important points. I would rate this work as one of the epocal ones and most inspiring that I’ve ever read. 


And guess what, I’ve started to use wardley maps immedately to map out the innovation landscape or solutions at work in order to understand them. But I have to say, it is somewhat difficult to create maps that other understand without explanation. One automatically creates the maps based on the own way of thinking, which might not be how others look at such a “landscape”. So it is an extremely valuable basis for having a conversation or explanation but can’t just be forwarded without adding words by mail. 

So, Simon Wardley’s articles and videos (youtube) are an absolute MUST READ for someone that is trying to find tools for detecting opportunities and evaluate innovations.

BarCamp Stuttgart 2019 (#bcs12)

BarCamp Stuttgart #12This weekend Saturday 14th and Sunday 15th of September the 12th yearly BarCamp Stuttgart took place again. As usual the event communications happens via twitter, see https://twitter.com/bcstuttgart hashtag #bcs12. I had paused for 5-6 years since last attending BCS. While the topic focus has shifted a bit since that time, it became more open and non-technical IMHO, it had been a really interesting and enjoying event again. I had the impression that this event is a place where some of the most motivated and engaged people from Stuttgart meet once a year. 

As usual, the topics on the open BarCamp had been very diverse but there were many new inputs and things to learn. The most technical session was probably on the Python scripting language, that answered some of the questions I had from my fight with python 2 versus 3 and virtualenv.
While the most physical and practical session has been Augen-Yoga:

A bit worrying is that the number of participants declined from last year’s 250. The Hospitalhof could have easily hosted more participants. So is the format of a BarCamp out of vogue eventually? It would be a pity as the organisation team did a great job again and in the contrary the BarCamp format could be used as a hack to the culture of a company potentially. No other format of event is so open, free and basic democratic that it could be an alternative or addition to corporate management updates or question and answer sessions.

So join next year again when BarCamp is again in Stuttgart or anywhere else!

Installing filebeat on Raspberry PI 3 (amd64)

Currently I’m experimenting with using a Raspberry PI 3 B+ as a network security monitoring (NSM) sensor node. So I have Bro and Suricata installed on that little guy running Kali Linux for arm64. But I need a modern way to transport the logs to its log monitoring station. So not using syslog-ng or ryslog but the best log shipper for the elastic stack, and that is Beats, better the Filebeats.

Problem: Elastic does, unfortunately, despite desperate inquiries from users in the forums not provide binaries or a .deb package for Beats. After trying some other paths I came across some receipts to install Beats on arm64 by manually compiling the binary with Go. I have to say, Go is marvelous! On the PI itself, I had bad luck, because the “go build” quickly finished with out-of-memory. So that didn’t work unfortunately on that little pal.

But because Go is so cool, I just “cross-complied” it on a bigger laptop, also running Kali Linux. And that’s so easy that I have to tell the world, because the other receipts are sometimes too specific and parts are missing for a full running manual installation, which is more than just the filebeats binary.

Step one on the other Debian-base system, the laptop, you need of course also Go installed.

# mkdir -p go/src/github.com/elastic
# cd go/src/github.com/elastic
# git clone https://github.com/elastic/beats.git
# export GOPATH=$PWD/go

You could also get the sources with “go get” bu that doesn’t matter, result the same.
Now the important step, watch out:

# export GOARCH=arm64
# cd beats
# go build -v -x

Flags just so see what’s happening, as go build is very silent otherwise. Magic, in a few seconds, you have a “filebeat” binary in this directory!
Try:

# file filebeat
filebeat: ELF 64-bit LSB executable, ARM aarch64, version 1 (SYSV), statically linked, Go BuildID=svVi8LJGhqXEjRJveTrA/7cOYouMPn1VzyeJqwq3W/TXZ3DZ8Wa_QYdKnsR8cm/8bg35yoawYw18mAJ30oX, not stripped

Remember we are on amd64 not arm64 on the laptop!
Now just copy the file over to the PI using ssh and test it there:

# ./filebeat –help

Works! But when you try

# ./filebeat modules list

It does not show any, because we are missing something, all the module configuration and kibana dashboards that are normally also contained in the .deb package.  So on the laptop just install filebeats, as for amd64, there is of course package:

# cd ~/Downloads
# curl -L -O https://artifacts.elastic.co/downloads/beats/filebeat/filebeat-7.1.1-amd64.deb
# dpkg -i filebeat-7.1.1-amd64.deb
# filebeat modules list

Here you get the modules of course.
Now just let’s see what’s in the debian package:

# dpkg –listfiles filebeat|more

As you can see, besides the binary (for amd64) no other binaries are really in the .deb, just lots of YAML and JSON files. Now that’s of course good news.
So what I did for getting a fully functional installation is just copy the files over form the laptop to the PI using SSH in /etc/init.d/filebeat, /etc/filebeat/*, /usr/share/filebeat, /lib/systemd/system and /usr/bin/filebeat (a script). Then place the compiled arm64 binary in “/usr/share/filebeat/bin/filebeat” and we’re got to go on the PI:

# filebeat modules list

And here we get the list.
Now this is not a package that will be manged by apt-get of course. Maybe, I didn’t try one could for to install the official amd64 .deb package and only exchange compiled binary.

Hope this helps, Peter

New paknet blog

Hi,

in the past there were multiple blogs for private, software architecture and the unofficial MIDAS weblog. I decided to restart with one single blog that can potentially include material for all topics and probably new ones as well.

Don’t expect any more material on MIDAS though. First Blue Elephant Systems is dead, MIDAS as a product is dead and the whole topic of IT management is dead in my mind. You will potentially see references to MIDAS from Atos or 4Things Solutions. These companies try to market what is left from MIDAS to HP OM customer that did not notice yet that MIDAS is gone with its author. The last brain that knew anything about the complete product suite is me, and I’m not with Atos nor 4Things. And don’t believe anyone else that they understand the product nor further develop it nor be able to maintain its rests, just don’t. I will keep the old content of the blog in the archive, this is where it belongs.

I’ve changed work and also the area. No more IT management, monitoring or stuff that is just a necessary evil that needs to be done. IoT and industrial internet/i4.0 or connected industry as it’s called is now the new topic. And its thrilling and interesting like hell! This is the topic I will be writing about.

Peter

Worst Crap on a Computer: COM

Name it: COM. The worst that Microsoft ever produced as technology. Sure it is old now but still destroys the time of a lot of developers. Sad that some of my time, otherwise usefully spent has been spilled of this piece of crap. How can someone come up with the idea of requiring every thread to do some initialization and uninitialization before accessing a COM component? Do you know how difficult that can be if your threads get created in some far-away HTTP server, get cached and re-used for completely other thing, of course COM un-related?
So why did HP believe that they should write OMW in COM? I hate them for this.

And why does Jacozoom not finally support 64bit Windows, as they are the far best COM-wrapping library for Java? Don’t they know this and that all other libraries, including ComfyJ expose you all these nice quirks of COM that you simple do not want to deal with?